One
World Concert –
Musik gegen den Krieg (London – Bockenheim!
– Rom...)
2003-04-21
Die
neue Weltordnung nach dem 11. September 2001 ist nicht von Gott gegeben.
Die Völker der Welt werden die Bedingungen ihres Zusammenlebens nicht
von der jeweils dominierenden Supermacht diktieren lassen!
Jedes Land – ob in Europa, im Nahen Osten oder in Asien – blickt auf
eine andere Entwicklung zurück. Gemeinsam ist den Völkern jedoch der
Wunsch nach Frieden, Wohlstand und Freiheit im nationalen und
internationalen Zusammenleben.
In
einer Welt, die ökonomisch längst von
globalen Strukturen bestimmt
wird, ist die soziale Ablehnung von Ausländern und Angehörigen anderer
Kulturen und Religionen ein historisch überholtes Verhalten.
Wer heute dennoch ein anderes Land militärisch angreifen will, muss
Feindschaft und Angst erzeugen,
um die Öffentlichkeit auf den Krieg vorzubereiten.
Dies setzt voraus, dass ein größerer Teil der eigenen
Bevölkerung über keine ausreichenden Kenntnisse der
internationalen Politik und der daran beteiligten Länder hat.
Wer jedoch die Kultur der anderen kennt und Freundschaft mit ihnen schließt,
ist nicht mehr bereit, seine Interessen mit Waffengewalt durchzusetzen.
Die beste Garantie für einen friedlichen Ausgleich der nationalen und
internationalen Interessen ist die Freundschaft der Völker untereinander,
die von Kind auf gelernt werden kann.
Hinzu kommen muss die unbedingte demokratische Kontrolle aller nationalen
Regierungen und
international
handelnden Wirtschaftskonzerne und ein anhaltendes Interesse an den von
ihnen getroffenen Entscheidungen.
Als
Erstes jedoch steht an, den lange vor dem 11. September 2001 geplanten
weltweiten Krieg zu stoppen, mit dem die derzeitige Regierung der
Supermacht USA die Welt nach ihren eigenen Interessen ordnen will.
Wer unmittelbar gegen die neue Strategie der Präventivkriege und
„Friedensvorsorge durch Kriegführung“ aufsteht und protestiert, schützt
nicht zuletzt die Bevölkerung auch der Staaten vor neuen Katastrophen,
deren Regierungen den Krieg befürworten und durchführen.
Es kommt jetzt darauf an, die wirklichen Ursachen des Irak-Krieges zu
benennen und die scheinbar „guten Gründe“ für die neuen
präventiven Angriffskriege auf die damit verbundenen realen
Interessen zurückzuführen.
Wenn europäische und us-amerikanische Politiker ihren Wählern das
Beispiel Irak 2003 als Erfolg einer neuen internationalen Politik
verkaufen und eine Fahrkarte für deren Fortführung (Angriff auf Syrien,
den Iran oder Nordkorea) erwerben wollen, muss dauerhaft widersprochen
werden.
One-World-Concert
- Musik gegen den Krieg ist
ein internationales Forum, dass neben dem politisch, ökonomisch
und ökologisch begründeten Widerstand die kulturellen und kreativen
Ressourcen der Menschen bewegt und in den Dialog
für den Frieden einbringt.
Musiker und Künstler aller Kulturen und Nationen sind aufgerufen, zum
besseren Verständnis der Völker alte Lieder und Traditionen zu erklären,
neue zu schreiben und für die kommenden Generationen
ein gegenseitiges kulturelles Friedens-Verständnis zu begründen.
Das
One-World-Concert will
die Friedenssehnsucht der Völker musikalisch erfahrbar machen und
zugleich den Protest gegen aktuelle und zukünftige
Kriege unterstützen.
Das
One-World-Concert (OWC) kann im Spätsommer 2003 stattfinden. Es
sollte im besten Sinne mit allen politisch gegen den Krieg engagierten
internationalen Initiativen, Organisationen und Parteien zusammen
arbeiten.
Das OWC kann aber nur dann gut funktionieren, wenn es eine friedens
politische Initiative auf Zeit bleibt, die sich keinem Parteiprogramm
unter ordnet.
Auf diesem Wege werden sich unterschiedliche Menschen aus verschiedenen Ländern
und zum Teil gegensätzlichen Kulturen für die Zeit der Vorbereitung und
Durchführung des OWC zusammenschließen und ihren unbedingten
Widerstand gegen den Krieg deutlich machen.
Das
One-World-Concert versteht sich als die 'vierte Option', als
kulturelle Ergänzung zur internationalen Friedensbewegung, zur
Arbeit von Attac, amnesty international, .... und der großen Umwelt-
und Hilfsorganisationen.
Wie kann man das Zustandekommen des
One-World-Concert unterstützen? Ihr könnt > eure Meinung zu diesem Plan, eure
Ideen und
Kritik an one-world-concert@web.de schreiben, > selbst Lieder
gegen den Krieg sammeln, verfassen und musikalisch umsetzen, > auf der
Webseite one-world-concert.org / oneworldconcert.org ab Juni
2003 eure Kommentare und Ideen sowie Nachrichten über One-World-Concert
nachlesen, > euch am nationalen Wettbewerb „Neue Musik für das
One-World-Concert“ beteiligen,
> Kontakt: one-world-concert@web.de,
one-world-concert-org, oneworldconcert.org
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